Gerhard Richter

 
deutsch english
Gerhard Richter - Schwarz, Rot, Gold II
Gerhard Richter
"Schwarz, Rot, Gold II"
8.000 €
Detailansicht

Gerhard Richter - Bahnhof (Hannover)
Gerhard Richter
"Bahnhof (Hannover)"
3.500 €
Detailansicht

Gerhard Richter - Bridge 14 FEB 45 (II)
Gerhard Richter
"Bridge 14 FEB 45 (II)"
1.500 €
Detailansicht

Joan Miró - Aus: Le lézard aux plumes d'or
Joan Miró
"Aus: Le lézard aux plumes d'or"
4.500 €
Detailansicht

William Wauer - Geometrische Komposition
William Wauer
"Geometrische Komposition"
3.500 €
Detailansicht

Sonia Delaunay-Terk - Carrés et demi cercles
Sonia Delaunay-Terk
"Carrés et demi cercles"
1.800 €
Detailansicht

Max Ernst - Zu: Robert Lebel, L'Oiseau caramel
Max Ernst
"Zu: Robert Lebel, L'Oiseau caramel"
1.500 €
Detailansicht

Erich Buchholz - Schwarz Rot Gold
Erich Buchholz
"Schwarz Rot Gold"
1.500 €
Detailansicht

Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Gerhard Richter

Dresden 1932

Gerhard Richter studiert von 1952 bis 1957 Malerei in Dresden und ist anschließenden drei Jahren Meisterschüler der Akademie. Anschließend reist Richter in die Bundesrepublik aus. Ein lange als verschollen gegoltenes umfangreiches Frühwerk stammt aus dieser Zeit. Von diesem Frühwerk sind nur einige wenige Werke erhalten geblieben. Das Frühwerk wird ab 2006 in einem neuen Werkverzeichnis aufbereitet werden. Richter studierte von 1961 bis 1963 bei Karl Otto Götz an der Düsseldorfer Kunstakademie. Die Freundschaft mit Sigmar Polke, Blinky Palermo und Konrad Lueg beginnt hier. Wie auch die Bekanntschaft mit dem späteren Galeristen Konrad Fischer, mit dem er 1963 die "Demonstration für den Kapitalistischen Realismus" als deutsche Variante der Pop-Art veranstaltet. Beeinflusst von Giacometti und Dubuffet beginnt Gerhard Richter 1962 zunächst mit gegenständlichen Bildern, die auf Fotovorlagen beruhen. Eine veränderten Ansicht über Kunst, die nach Richter "nichts mit Malerei zu tun hat, nichts mit Komposition, nichts mit Farbe"ist Ausgangspunkt dieser Arbeiten. 1964 finden erste Einzelausstellungen in den Galerien Heiner Friedrich in München und Alfred Schmela in Düsseldorf statt. Richter wird 1967 als Gastdozent an die Hochschule für Bildende Künste nach Hamburg berufen. 1971 übernimmt der Künstler eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf, die er bis 1996 innehat. Richter werden weitere Gastprofessuren am College of Art in Halifax, Kanada, und 1988 an der Städelschule Frankfurt angeboten. Die gegen Ende der sechziger Jahre entstehenden Alpen- und Städtebildern sind geprägt von fotografischen Strukturen in pastos aufgetragenen Farbflecken. Gerhard Richter thematisiert mit den Serien der Farbfelder von 1971 bis 1974, in denen der Künstler die vier Grundfarben facettiert und zufällig kombiniert sowie den monochromen Grau-Bildern aus der Zeit von 1972 bis 1975 bestimmende Komponenten der Malerei . Abstrakte Bilder mit farbigen Schlieren entstehen ab 1976. Richter greift jedoch immer wieder auf Gegenständliches zurück, wie überhaupt der Wechsel der Darstellungsmittel und der Stilbruch bei ihm zum Prinzip werden. Der Atlas, eine systematische Sammlung fotografischer Vorlagen und malerischer Skizzen, wird 1997 auf der documenta X in Kassel ausgestellt. Der Künstler zählt heute zu den international erfolgreichsten und bekanntesten Künstlern der Gegenwart. Seine Werke finden auf zahlreichen großen Austellungen ein breites Publikum.